2021/09 – TH WASSER Y, Person im Wasser

Gegen 18 Uhr kam es im Bereich des Kollmaraner Hafens zu einen tragischen Badeunfall. Ein 9-jähriges Mädchen ist dort laut Zeugenaussagen beim Baden von einer Strömung erfasst worden und wird seitdem vermisst. Der Alarm der Leitstelle erreichte uns um 18:22 Uhr. An der Suche waren über den gesamten Einsatz folgende Einheiten beteiligt: FF Kollmar-Bielenberg, FF Glückstadt mit Boot, FF Stade mit Boot und Tauchern, FF Itzehoe mit Tauchern, FF Barmstedt mit Drohne, ASB Itzehoe mit Drohne, Hubschrauber der Northern Helicopter GmbH, FF Neuendorf, TEL Steinburg, DLRG Elmshorn, Wasserschutzpolizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorger.
Die Suche wurde leider erfolglos gegen 3 Uhr in der Nacht eingestellt.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an das „Fährhaus Kollmar“ für die Bereitstellung von Erfrischungsgetränken und an das DRK Kollmar für die Versorgung der Einsatzkräfte mit belegten Broten.

Update vom 23.06.2021:
Am Dienstag dem 22.06.2021 wurde das vermisste Mädchen im Bereich des Haseldorfer Hafens tot aufgefunden.

2021/06 – TH K WASSER, Segelyacht aufgelaufen

Um 17:45 Uhr alarmierte uns die Leitstelle per DME zu einer Hilfeleistung auf der Elbe. Dort ist eine, mit drei Mann besetzte, etwa 9 Meter lange Segelyacht auf den Leitdamm an der Nordseite Pagensands aufgelaufen. Der Havarist wurde mit Bordmitteln gesichert und verbleibt bis zur nächsten Flut unter Aufsicht des Eigners am Unglücksort. Es wurde niemand verletzt und die Segelyacht ist nicht so stark beschädigt worden, dass die Seetüchtigkeit in Gefahr ist.

2021/02 – TH WASSER, Padler machen sich auf Pagensand bemerkbar

Die Leitstelle Elmshorn alarmierte uns um 11:54 Uhr per DME. Über die Leitstelle Stade wurde gemeldet, dass sich auf der Elbinsel Pagensand Padler befinden sollten, die auf sich aufmerksam machen würden. Ein Hubschrauber war auch schon an der Suche im Bereich Pagensand beteiligt. Die Padler haben dann ihrerseits Kontakt zur Leitstelle Stade aufgenommen und dort mitgeteilt, dass sie keine Hilfe benötigen würden. Daraufhin konnte der Einsatz von allen beteiligten Kräften abgebrochen werden, ein Eingreifen seitens der Feuerwehr war nicht erforderlich.

2020/16 – TH Wasser Y, Rotes Notsignal auf der Elbe

Um 20:46 Uhr alarmierte uns die Leitstelle an die Elbe in Höhe Steindeich. Von dort aus hatte ein Zeuge auf der Elbe eine rote Signalrakate gesichtet. Weil der Schilderung nach von einem Seenotfall ausgegangen werden musste, wurde eine große Anzahl an Rettungskräften alarmiert und eine sofortige Suchaktion gestartet. Neben der FF Kollmar-Bielenberg waren die FF Glückstadt, Tauchergruppe der FF Itzehoe, DLRG Elmshorn, SAR Hubschrauber der Bundeswehr mit Wärmebildkamera, die TEL Steinburg mit der Drohneneinheit des ASB, Rettungsdienst, Polizei sowie Einheiten von Feuerwehr und Wasserrettung aus Niedersachsen am Einsatz beteiligt. Vorbeifahrende Fracht- und Arbeitsschiffe beteiligten sich ebenfalls mit ihren Suchscheinwerfern an der Suche.
Nachdem die Elbe mit mehreren Booten vergebens abgesucht wurde, und auch eine systematische Suche aus der Luft mittels Wärmebildkamera keinen Hinweis auf einen Seenotfall gab, wurde die Suchaktion nach etwa 2 Stunden eingestellt.

2020/12 – TH Wasser Y, Jetski mit 2 Personen vermisst

Um 00:58 Uhr alarmierte uns die Leitstelle zu einem Einsatz auf der Elbe. Dort wurde von Angehörigen ein Jetski mit 2 Personen vermisst. Die Elbe wurde im Bereich um den Hafen Kollmar großflächig abgesucht. Der Jetski wurde schließlich im Bereich des Leitdamms vor Pagensand ausfindig gemacht, es gab offensichtlich einen starken Zusammenstoß mit dem Leitdamm. Eine weibliche Person wurde regungslos aus dem Wasser gezogen und unter laufender Reanimation zum Hafen Kollmar verbracht, wo die Reanimation durch den Rettungsdienst fortgeführt wurde. Eine männliche Person wurde zwar ansprechbar, aber mit starken Kopfverletzungen, auf dem Jetski vorgefunden. Auch dieser wurde zum Hafen gebracht und dem Rettungsdienst übergeben. Die beiden Verunfallten wurden mit lebensbedrohlichen Verletzungen in Hamburger Klinken gebracht.

Die Einsatzstelle wurde dann noch von uns ausgeleuchtet, damit die Wasserschutzpolizei mit der Unfallaufnahme beginnen konnte. Der Jetski wurde beschlagnahmt.

Die Angehörigen bzw. Bekannten der Verunfallten, die auch den Notruf abgesetzt hatten, wurden am Hafen Kollmar durch den Notfallseelsorger des KFV Steinburg betreut.

Am Einsatz waren neben der FF Kollmar-Bielenberg beteiligt: FF Glückstadt, FF Stade, DLRG Elmshorn, DLRG Wedel, DLRG Stade, DLRG Drochtersen, Wasserschutzpolizei, Rettungsdienst, zwei Notärzte und der Notfallseelsorger.

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