2021/10 – FEU, Schuppenbrand am Wohnhaus

Um 17:54 Uhr wurden wir von der Leitstelle per DME und Sirene zu einem Schuppenbrand in den Landweg alarmiert. Dort ist es aus ungeklärter Ursache zu einem Feuer in einem Gartenschuppen gekommen. In dem Schuppen waren Gartengerätschaften und Fahrräder untergestellt. Das Feuer wurde von mehreren Trupps, teilweise unter Atemschutz, abgelöscht und war noch vor dem Eintreffen der mitalarmierten Feuerwehren aus Langenhals und Glückstadt unter Kontrolle. Somit konnten die nachrückenden Kräfte ohne tätig werden zu müssen wieder aus dem Einsatz entlassen werden. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden und ein Übergreifen auf das Wohnhaus konnte verhindert werden.

Trauer um weitere Opfer in den Feuerwehren

Erschüttert und betroffen müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass bei der Unwetterkatastrophe im Westen Deutschlands zwei weitere Feuerwehrkameraden im Einsatz ums Leben kamen. Die Opferzahl im Feuerwehrbereich erhöht sich damit auf vier.
In Nettersheim (Kreis Euskirchen) kam ein Feuerwehrangehöriger bei einer Menschenrettung ums Leben. Ein weiterer Feuerwehrangehöriger der Feuerwehr Rheinbach (Rhein-Sieg-Kreis) wurde im Einsatz leblos aufgefunden und verstarb nach Rettungsversuchen später im Krankenhaus. Hinzu kommen zahllose Opfer in der Bevölkerung.
Die Feuerwehren trauern gemeinsam. Auch wenn wir wissen, dass unser Dienst immer mit der Gefahr verbunden ist, selbst Schaden zu nehmen, ist dies kein Trost in der Stunde unserer Trauer.
Bundesweit bitten alle Landesfeuerwehrverbände, die AGBF, der Werkfeuerwehrverband Deutschland und die vfdb darum, die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehren ab sofort bis zum Abend des 15. August 2021 mit Trauerflor zu versehen.

Wir trauern mit den Kameraden in Altena und Werdohl

Im Zusammenhang mit den schweren Unwettern sind in Nordrhein-Westfalen zwei Feuerwehrmänner im Einsatz ums Leben gekommen. Sie starben in Altena und Werdohl bei dem Versuch der Wassermassen Herr zu werden. Ein Kamerad ertrank als er von reißender Strömung mitgerissen wurde, der andere starb während des Einsatzes an einem internistischen Notfall.
Die Präsidenten bzw. Vorsitzenden des Deutschen Feuerwehrverbandes, der Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren in Deutschland, des Werkfeuerwehrverbandes Deutschland, sowie der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes bitten die Feuerwehren in ganz Deutschland angesichts der Trauerfälle um einen zweiwöchigen Trauerflor an den Einsatzfahrzeugen.

Unsere Anteilnahme gilt selbstverständlich auch allen anderen Hinterbliebenen, die durch die Unwetterkatastrophe Angehörige oder Freunde verloren haben.

Ruhet in Frieden

2021/09 – TH WASSER Y, Person im Wasser

Gegen 18 Uhr kam es im Bereich des Kollmaraner Hafens zu einen tragischen Badeunfall. Ein 9-jähriges Mädchen ist dort laut Zeugenaussagen beim Baden von einer Strömung erfasst worden und wird seitdem vermisst. Der Alarm der Leitstelle erreichte uns um 18:22 Uhr. An der Suche waren über den gesamten Einsatz folgende Einheiten beteiligt: FF Kollmar-Bielenberg, FF Glückstadt mit Boot, FF Stade mit Boot und Tauchern, FF Itzehoe mit Tauchern, FF Barmstedt mit Drohne, ASB Itzehoe mit Drohne, Hubschrauber der Northern Helicopter GmbH, FF Neuendorf, TEL Steinburg, DLRG Elmshorn, Wasserschutzpolizei, Rettungsdienst, Notfallseelsorger.
Die Suche wurde leider erfolglos gegen 3 Uhr in der Nacht eingestellt.
Ein großer Dank geht an dieser Stelle an das „Fährhaus Kollmar“ für die Bereitstellung von Erfrischungsgetränken und an das DRK Kollmar für die Versorgung der Einsatzkräfte mit belegten Broten.

Update vom 23.06.2021:
Am Dienstag dem 22.06.2021 wurde das vermisste Mädchen im Bereich des Haseldorfer Hafens tot aufgefunden.

2021/08 – TH K, Ausleuchtung RTH Landung

Wegen eines medizinischen Notfalls im Bereich Schleuer wurden wir um 22:21 Uhr per DME von der Leitstelle alarmiert um einen Landeplatz für den Rettungshubschrauber „Christoph 42“ auszuleuchten.

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